Wann ist uns die Intuition flöten gegangen?!

Egal welche Zeitschrift man durchblättert, welchen Social-Media-Kanal ich durchscrolle oder welchen TV-Sender wir einschalten, es gibt überall massenhaft Beiträge und Werbung zur gesunden Ernährung.

Das ist nichts neues. Gerade Frauen sind dafür empfänglich und deshalb wurden wir schon immer medial überversorgt mit Tipps diesbezüglich.

Was ich neu daran finde, ist, dass neue Ernährungstrends gleich zu kompletten Lebensumstellungen werden.

Keine Frage auch ich bin bemüht meine Familie und mich gesund und ausgewogen zu ernähren. Ich halte mich für sehr gut informiert und bin stets offen für neue wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem Bereich. Zumal ich es auch einfach spannend finde, was man durch Ernährung alles im menschlichen Körper und dem Stoffwechsel bewirken kann, positiv und negativ.

Es wird jedoch etwas extrem. Die Erkenntnisse zum Thema gesunde Ernährung werden nicht mehr als Tips behandel, die man in seinen Alltag einfließen lassen kann, sondern fast zu einer „food religion“ wird. 

Was ist aus dem Begriff „ausgewogene Ernährung“ geworden? Bestehend aus viel Obst, Gemüse, Eiweiß und Kohlenhydraten?

Heute gilt:

  • Keine Kohlenhydrate mehr, oder zumindest fast keine
  • Und ja keinen Zucker
  • Alkohol auch überhaupt nicht
  • Am besten 16 Stunden gar nichts essen
  • Auf jeden Fall immer wieder fasten
  • Eiweiß soviel wie geht

Das will ich nicht!!!

Essen ist doch nicht nur die Zufuhr aller notwendigen Nährstoffe, damit mein Stoffwechsel bestmöglich funktioniert. 

Essen ist Genuss mit (fast) allen Sinnen!! 

Ein Ausdruck von Lebensfreude. 

Gemeinsam essen fördert das soziale Miteinander und die Kommunikation. Deshalb wird in Familien zusammen gegessen und deshalb gibt es Banketts und Firmenessen.

Wie herrlich, wenn an einem großen Tisch gemeinsam gegessen, getrunken, viel geredet und viel gelacht wird. Lebensgenuss ohne dass jeder irgendetwas von dem servierten Essen nicht Essen darf oder mag oder kann!

Ich bin dagegen, dass ich mit auf einer Milligramm genauen Waage Zutaten abwiege, aus denen ich mir dann ein ernährungswissenschaftlich 100% optimales Essen zusammenmische. Welches mir optisch und geschmacklich aber nicht 100% zusagt.

Versucht man mal, nur den Körper sprechen zu lassen, ohne ihm eine Richtlinie vorzugeben, verlangt er nicht nur nach Pizza, Burger und Chips. Er hat auch Lust auf frische Erdbeeren, auf Melone an heißen Tagen. Man hat plötzlich Heißhunger auf einen frischen Salat oder einfach einen Joghurt. Aber auch auf das duftende frisch gebackene Bort vom Bäcker am besten mit Butter.

Warum wollen wir uns den Genuss nehmen und setzen uns freiwillig unter ständigen Druck, weil wir unsere Ernährungsprinzipien einhalten müssen?

Ist es nicht erschreckend, dass es inzwischen neben Magersucht und Bulimie immer öfter auch die Erkrankung an Orthorexie gibt. Also einer krankhaften Fixierung auf gesundes Essen?

Ist es vielleicht ein Zeichen, dass es auch immer mehr adipöse Menschen gibt, auch schon Kinder? Ganz schlank oder eher zu dick – wo sind die „Normalen“?

Man hat verlernt auf seinen Körper zu hören! Die einen halten sich strikt an strenge Regeln, um gesund, fit und schlank zu sein. Die anderen meinen, ihr Körper kommt mit Fastfood von morgens bis abends zurecht. Und als kleine Hilfe bekommen wir farbige Skalen auf die Verpackungen. Wissen wir wirklich nicht selber, dass fertige Salamipizza eher einen Nutriscore im roten Bereich hat?

Ob dieser ganzen Foodtrends war ich auch öfter versucht bei mindestens einem mitzumachen. 
Aber ganz ehrlich: mein Wille war zu schwach. 

Und mir fehlte der Glaube, dass mein Leben dadurch entscheidend besser werden würde, wenn ich im nächsten Frankreichurlaub an jedem Croissant vorbeilaufe?!

Ich bin bekennend ein Allesesser und Trinker.

Ich freu mich auf Pasta am Abend.

Am Wochenende frische Brezen vom Bäcker

Ein Glas Wein zu einem leckeren Essen.

Ein Eis beim Stadtbummel

Ein Keks zum Kaffee

Kaffee mit Milchschaum

Weißes Mehl, Zucker, Milch, Nudeln, Schokocreme befinden sich alle in meinem Haushalt. 

Keine optimale Ernährung und bestimmt irgendwann die Ursache für irgendwas. Aber bis dahin genieße ich stressfrei!

Heute Abend treffe ich Freunde zum Essen mit Brot zur Vorspeise, Pasta, Wein dazu und evtl. noch einem Dessert. Himmlisch!

Morgen früh wird mein Körper wahrscheinlich sagen: lass mich in Ruhe, ich brauche nur Kaffee und Obst. Und dann bekommt er seinen Willen!

Euch allen schöne Sommertage mit Eis im Freibad, Rosé in der lauen Sommernacht, Fleisch vom Grill und frischen Himbeeren!

Gutes Marketing für die Haferflocke!

Fakt ist: Haferflocken sind ein wahres Superfood!! Ihre Nährstoffbilanz ist genial.
Haferflocken enthalten extra viele Ballaststoffe, Mineralstoffe (vor allem Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink) und wertvolle Vitamine. Von allen Getreiden hat Hafer den höchsten Vitamin B1- und B6-Gehalt und liefert viel pflanzliches Eisen. Für Getreide enthalten die Flöckchen zudem recht viel Protein und wenig Fett.
Fazit: Haferflocken sind bedingungslos gesund!

  • Haferflocken können den Cholesterinspiegel ins Lot bringen und so Herzerkrankungen vorbeugen.
  • Haferflocken helfen bei Diabetes Typ 2
  • Haferflocken bringen den Magen-Darm-Trakt ins Gleichgewicht und bekämpfen so Verstopfung
  • Haferflocken enthalten Antioxidantien, die den Blutdruck senken können
  • und sogar bei Atemwegserkrankungen von Kindern helfen Haferflocken

Also: Her mit den Cerealien in natürlicher Form!

Und wie schmecken Haferflocken am Besten?!

Als ich Kind war nannte man es Haferbrei: Haferflocken, warme Milch – fertig. Mit Kakao war es schon die Luxusvariante für besondere Tage.
Hatte man es im Magen bekam man Haferschleim. Eigentlich das gleiche nur länger in der Milch geköchelt. Hätte man es nicht als Krankenkost mit dem undankbaren Namen „Haferschleim“ bekommen, wäre es durchaus eine wohlschmeckende Sache gewesen.

Aber wer möchte „Schleim“ essen?!

Also Haferflocken ob als Brei oder Schleim serviert waren tatsächlich nicht erste Wahl beim Frühstück. Dann doch lieber Smags oder Cornflakes, die ja auch sehr gesund sind, wenn man der Werbung vertraut.

Eine lange Zeit spielte die Haferflocke eine Nebenrolle. Hauptsächlich in Müslimischungen, die immer mehr und variabler wurden: Knusprig, tropisch, fruchtig, nussig, paleo, schokoladig, karamelig, ….

Nur die „Freaks“ trotzten den Werbestrategien der Lebensmittelindustrie gaben sich ihrem Getreidebrei hin. Die ganz Ehrgeizigen auch gerne selbst geschrotet.

Und dann:

Das Revival des Haferflockenbreis!!
Wie es genau losging und warum habe ich ehrlich gesagt nicht mitbekommen. Ich war da eventuell gerade in meiner Croissant, Pizza und Burger-Phase.
Aber plötzlich war es in aller Munde: Porridge!!

Man gab dem Haferflockenbrei einen „neuen“ Namen (neu ist er ja nicht, denn in England ist Porridge eben Haferbrei) und ein Facelift und schon geht es steil bergauf in der Beliebtheitsskala.

Es war absolut hip, Porridge zu frühstücken und man brauchte schon gute Argumente, es nicht zu tun. Jedes Frühstückscafé und Szenenbar hat es auf der Karte und welcher Influenzer hat nicht schon ein Foto seiner Lieblings-Porridge-Bowl gepostet.

Die „neue“ Haferflocke mag es, wenn sie zu Porridge verarbeitet wird, in eine hübsche Schüssel gefüllt und dann noch liebevoll mit Früchten, Nüssen und Honig verziehrt wird!

Eine Frühstücksbowl will die Haferflocke heute sein und nicht mehr Haferschleim!! Und so gekleidet ist die Getreideflocke nun der Star unter den Frühstückscerealien!!

Das Marketing der Haferflocke hat also super geklappt und das hat dieses gesunde Mega-Flöckchen verdient!!

Euch allen viel Spaß beim „Bowlen“

Und plötzlich will man ein Zuhause schaffen…

Der Untertitel unseres Shops www.meine kleineliebe.de heißt „Ihr Onlineshop für schöne Kinderdinge“

Das war vor ein paar Jahren als er geschaffen wurde und ideal zu dem passte, was unsere Idee war.

Wir, selbst Mütter von kleinen Kindern, wollten Euch mit  Accessoires, nützlich und schön, für den Alltag mit Kindern versorgen.

Mit der Zeit hat sich unser Sortiment ausgeweitet!

Zu den Produkten für Babys und Kleinkinder kamen immer mehr Wohnaccessoires.

Eulenschnitt und Bastion Collection sind für uns Marken, die genau zu uns und unserem Shop passen.

Wenn man nachdenkt, wie man sich selber entwickelt, durch ein Leben, in dem die eigenen Kinder und das Familienleben die wichtigste Rolle spielen wird einem auch klar, warum schöne Sachen für zu Hause und Kinderdinge so gut zusammen passen.

In der Pre-Kinder-Phase hat man eine Wohnung, die man sich hübsch einrichtet. Wieviel Zeit verbringt man jedoch tatsächlich in diesem Zuhause? Oder besser ausgedrückt, wieviel Zeit „lebt“ man dort.

Aufstehen – arbeiten gehen – abends: Sport, Freunde treffen, Kino, Club,…..

nach Hause – schlafen – aufstehen – …

Der Kühlschrank ist notdürftig bestückt. Wer würde bemerken, ob frische Blumen auf dem Tisch stehen? Braucht man Osterdekoration für sich alleine? Und Weihnachten ist man ja doch bei den Eltern, wozu dann ein Adventskranz?

Schon als festes Paar verbringt man mehr Zeit zu Hause und so steigt langsam der Wunsch, es sich schön zu gestalten. Man kocht gemeinsam anstatt Essen zu gehen. Da möchte man dann doch schönes Geschirr. Am Sonntag genießt man gemeinsam den ersten Kaffee. Und das lieber aus hübschen Tassen. Plötzlich möchte man es wohnlicher zu Hause haben.

Eine Steigerung erfährt dieses Bedürfnis, wenn dann Kinder da sind. Einfach deshalb: man ist viel zu Hause! Und deshalb soll es auch ein Zuhause sein! Essen gehen ist jetzt die Ausnahme, Kino eher selten. Die schönsten Abende sind dann die, wenn alle zusammen am Tisch sitzen und gemeinsam essen und man, wenn die Kids schlafen, noch mit dem Liebsten ein Glas Wein trinkt. Und genau das ist noch viel schöner, wenn es ein besonderer Ort ist: das gemeinsame Zuhause!

Jetzt möchte man die Wohnung dekorieren je nach Jahreszeit und Anlass. Man freut sich jeden Tag mehrmals am Anblick der frischen Blumen auf dem Tisch. Es ist nicht mehr egal, welches Geschirr man zum Essen nimmt und man liebt es, abends bei Kerzenschein zu sitzen.

So geht es uns momentan. Wir wollen uns und unseren Liebsten ein wohnliches Heim gestalten. 

Und wir erfreuen uns an den schönen Sachen, die wir bei Eulenschnitt  und Bastion Collection finden.

Und da wir denken, dass wir mit diesem Bedürfnis nicht alleine sind und es Euch vielleicht auch so geht, gibt es diese Dinge jetzt bei uns als Ergänzung zu den schönen Kinderdingen von Little Dutch, Kikadu, Fresk, JaBaDaBaDo und vieles mehr.

Also www.meinekleineliebe.de ist somit jetzt mehr als ein Shop für schöne Kinderdinge! 

Es ist Zeit nachzudenken, wie wir unsere „Meine kleine Liebe“ neu umschreiben. 

Vielleicht dauert es eine Weile bis uns was einfällt! Oder ganz plötzlich? Man kann ja so schlecht planen, wann der richtige Gedanke auftaucht.

Wichtig ist: Es gibt sie schon im Shop, die schönen Wohnaccessoires!!

https://www.facebook.com/meinekleineliebe.de/